gutgesagt

die Apotheose

Substantiv [apoteˈoːzə]

Bedeutung

Erhebung eines Menschen zum Gott. Heute auch glanzvolle Verherrlichung oder ein prachtvolles Schlussbild, etwa am Ende einer Oper.

Beispiele

So benutzt man es

Bildungssprachlich, in Feuilleton, Opern- und Kunstkritik für glanzvolle Schlussbilder oder maßlose Verklärung. Ironisch passend, wenn ein Promi zum Halbgott stilisiert wird.

Herkunft

Griechisch apothéōsis, ‚Vergöttlichung‘. Roms Kaiser wurden nach dem Tod oft zu Göttern erklärt, und Vespasian spottete laut Sueton sterbend: ‚Weh, ich glaube, ich werde ein Gott.‘

Statt …

Statt „Höhepunkt“. Die Apotheose ist der Höhepunkt als Vergöttlichung: überhöht, feierlich, eine Spur zu viel.

Aus dem Wortschatz der App gutgesagt · Stand 27.10.2026