gutgesagt

der Euphemismus

Substantiv · gehoben [ɔɪ̯feˈmɪsmʊs]

Bedeutung

Ein milder oder indirekter Ausdruck für etwas Unangenehmes.

Wörtlich: Wörtlich aus dem Griechischen: das gute Reden, also etwas Unangenehmes so freundlich benennen, dass es nicht mehr beißt.

Beispiele

So benutzt man es

Bildungssprachlich und oft entlarvend gemeint, in Medienkritik, Politik und Firmenkommunikation: „Freisetzung“ statt Kündigung. Wer das Wort im Gespräch fallen lässt, zeigt, dass er die Schönfärberei durchschaut.

Herkunft

Griechisch euphēmismós, von eu, ‚gut‘, und phēmē, ‚Rede‘. Ein frühes Beispiel liefern die Griechen selbst: Die gefürchteten Rachegöttinnen nannten sie vorsichtshalber Eumeniden, ‚die Wohlgesinnten‘.

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Statt …

Statt „beschönigen“. Der Euphemismus mildert das Unangenehme.

Statt „Ersatzwort“.

Aus dem Wortschatz der App gutgesagt · Stand 27.10.2026