gutgesagt

das Menetekel

Substantiv · gehoben [meneˈteːkl̩]

Bedeutung

Ein unheilvolles Warnzeichen, das kommendes Unglück ankündigt. Gehoben.

Beispiele

So benutzt man es

Gehoben und düster, in Kommentar, Rede und Feuilleton, wenn ein Ereignis als Warnung gedeutet wird: Die Wahlschlappe ist ein Menetekel für die Partei. Im Alltag wirkt es schnell überdramatisch.

Herkunft

Aus dem Buch Daniel: Beim Festmahl des Königs Belsazar schreibt eine geisterhafte Hand die Worte „Mene mene tekel u-parsin“ an die Wand. Daniel deutet sie als Ankündigung vom Ende seines Reiches.

Statt …

Statt „Hinweis“.

Aus dem Wortschatz der App gutgesagt · Stand 27.10.2026